"Im doppelten Sinne stimmungsvoll war auch das von Sebastian Lingnau vorgetragene Präludium „La Cathédrale engloutie“ von Claude Debussy. Das von dem Mythos einer untergegangenen Kathedrale in der Bretagne inspirierte impressionistische Stück schuf mit dem verwunschenen Bühnenbild eines Märchenwaldes, das für eine Ballettaufführung von „Schneewittchen“ am selben Tag schon aufgebaut worden war, eine fast mythische Atmosphäre." - General Anzeiger
"Sebastian begann das Konzert (...) mit der "Aria" aus den "Goldberg - Variationen" und stimmte damit die Hörerschaft ein auf Bachs Französische Suite Nr. 6 in E - Dur, die er - freilich auswendig - mit großer formaler wie musikalischer Sensibilität vortrug." - Wolfgang Haas
Leidenschaft und Hingabe führten Sebastian Lingnau in jungen Jahren zur Musik. Seine musikalische Ausbildung begann an der Musikschule Königswinter, wo er bei Michael Gesell seinen ersten Klavierunterricht erhielt. Später setzte er seinen Unterricht bei Dr. Wolfgang Schorn fort und erhielt außerdem Unterweisungen in Musiktheorie und Harmonielehre. Sebastian absolvierte die Musikschule in Königswinter von 2011 - 2022. Hinzu kamen Studien bei der herausragenden Bonner Pianistin Camilla Köhnken. In seiner Schulzeit war Sebastian ebenfalls Chorknabe in verschiedenen Chören, zuletzt im Schedrick - Chor. Konzertreisen führten zum internationalen Chorfestival "Eurotreff". Angetrieben von der Leidenschaft für die Musik führte Sebastian 2019 zum renommierten Pianisten Nenad Lečić, der sowohl die russische als auch französische Klavierschule vereint. Er gab Sebastian Ideen zur Ausdruckskraft und tiefes Verständnis für die Intention eines Komponisten. Außerdem Beherrschung feinster Nuancen und Geheimnisse musikalischer Strukturen, sowie präzise Phrasierung. Sebastian Lingnau erweiterte sein pianistisches Können und seine musikalische Auffassung in Meisterkursen im In - und Ausland, bei Prof. Sheila Arnold (HfMT Köln), Prof. Markus Bellheim (Akademie Montepulciano), Prof. Benjamin Moser und Andreas Haefliger. Kammermusikalische Impulse bei zahlreichen Musikern, u.a Ivo Haag, Yasuyo Yano, Prof. Isabelle van Keulen, Prof. Igor Karsko, ergänzen seine Ausbildung.
Gegenwärtig studiert Sebastian Lingnau an der Hochschule Luzern - Musik, in der Schweiz, Klavier (Klassik) bei Prof. Yvonne Lang.
Sebastian nahm an verschiedenen Wettbewerben teil, unter anderem am Feurich - Wettbewerb Wien in Österreich, Jugend - Musiziert, und dem Ferdinand - Trimborn Wettbewerb Ratingen. In Solokonzerten und Auftritten begeisterte er das Publikum in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Italien. Im Sommer 2023 gab er sein Debüt in Luzern auf dem historischen Erard - Flügel von Richard Wagner im Wagner Haus am Vierwaldstättersee.
Außerdem wird er regelmäßig zu unterschiedlichen Anlässen, politischen und kulturellen, eingeladen, um diese musikalisch zu begleiten. Von der Stadt Bonn wurde Sebastian während seiner Schulzeit für herausragendes Engagement ausgezeichnet.
Mit der bulgarisch-deutschen Pianistin Vasilena Krastanova widmet er sich dem Repertoire zu vier Händen, insbesondere von Schubert und Brahms. Zusammen widmeten sie sich auch intensiv den Klanggeheimnissen der Klavierkonzerte von Mozart.
Im Zentrum Sebastians musikalischer Arbeit steht die Beschäftigung mit den Werken Johann Sebastian Bachs. Daneben spielen Werke von Scarlatti, Mozart, Haydn, Beethoven, Schumann, Brahms, Chopin und Debussy eine wichtige Rolle. Darüber hinaus beschäftigt er sich auch mit Klavierwerken der Moderne, unter anderem mit Kompositionen von Boulez, Ligeti, und Ustvolskaja. Im Februar 2023 nahm er an der Akademie für zeitgenössische Musik in Luzern teil.
Als Musikvermittler moderiert Sebastian Lingnau viele seiner Rezitals selbst und bindet das Publikum mit ein. Viele seiner Programme gehen unkonventionelle Wege und vereinen dabei Musik verschiedener Gattungen, verschiedener Epochen und Stile. Raritäten und unbekannte Werke spielen eine wichtige Rolle. Das Musik eine Brücke zur heutigen Realität baut, zeigten u.a seine Programme „Kaleidoskop – Reflexion“ und „Polyphonie von Barock bis Romantik“. Die Verbindung zur Poesie und Literatur reflektierte das Programm „Musik ist das Mondlicht in der düsteren Nacht des Lebens“ (J.Paul). Seine Erfahrungen gibt er als Teil von MatchspaceMusic weiter.
Seit 2017 widmet sich Sebastian auch der Kirchenmusik und spielt in verschiedenen Kirchen als Organist. Er führt unter anderem Werke von Johann Sebastian Bach und Carl Phillip Emanuel Bach auf, aber auch diverse Bearbeitungen und Transkriptionen bekannter Werke, die nicht im Original für Orgel geschrieben wurden. Über 50 Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen spielte er bereits in den vergangenen Jahren.
© 2022-2025 by Sebastian Lingnau
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